Warum Diäten nicht helfen

Kennst du das Gefühl vor dem Spiegel zu stehen und plötzlich zu denken: „Ich bin zu dick“ panisch fassen wir nun den Entschluss radikal abnehmen zu wollen. Wir suchen uns eine Diät aus die uns verspricht in 6 Wochen 10 Kilo abzunehmen. Wir kaufen Diätprodukte schränken uns ein und eine Zeitlang geht alles gut. Wir nehmen ab. Doch dann kommt der Punkt wo wir uns abgeschlagen, müde und erschöpft fühlen und das abnehmen schwerer fällt. Unser Körper hat nun ein Nachholbedarf und fordert alles ein was wir uns in der letzten Zeit versagt haben. Wir können das auch kaum steuern. Wir verhalten uns in dem Fall wie Tiere. Wir folgen nur noch unseren Instinkten und die sagen ESS! Jetzt passiert das unvermeidbare, wir nehmen zu. Mehr wahrscheinlich noch als wir in der ganzen Zeit abgenommen haben. Denn dank unserer Radikaldiät hat unser Körper anstatt nur Fett auch jede Menge Muskeln abgebaut. Die sind allerdings nötig um Fett zu verbrennen. Wir sind gefrustet. All die Schufterei war für nichts und wieder nichts. Aus lauter Enttäuschung essen wir noch mehr. Bis wir an dem Punkt sind wo wir panisch feststellen: „Ich bin zu dick“. Der Teufelskreis beginnt von vorne. Mit dieser Methode nehmen wir über die Jahre immer mehr zu anstatt abzunehmen.
Verstehst du jetzt warum es sinnvoller ist langsam abzunehmen und dafür aber genug und gesund essen zu können? Klar schnelle Erfolge reizen uns aber ist es das wert?
Kalorienkonto
Wie viele Kalorien darf ich während einer Diät zu mir nehmen? Das ist wohl die entscheidende Frage wenn wir uns dafür entscheiden endlich abzunehmen. Mit dieser einfachen Formel kannst du dir dein Kalorienkonto selbst ganz leicht errechnen: Körpergewicht x Bewegungsaufwand
1. Extrem Bewegungsarm
28 Kalorien
Ausschließlich sitzend oder liegend aufgrund von einer Behinderung oder Krankheit.
2. Normalverbrauch
31 Kalorien
In dieser Gruppe sind die meisten Leute. Wir leben Bewegungsarm und nutzen den Komfort von Autos, Fahrstühlen und Küchengeräten.
3. Wochenend-Agile
33 Kalorien
Unter der Woche steht die Büroarbeit im Vordergrund doch dieser Mangel wird am Wochenende durch Sport ausgeglichen
4. Sehr sportlich
37 Kalorien
Du trainierst wöchentlich mindestens 3 Stunden.
5. Hochaktiv
39 Kalorien
Wenn du schwere körperliche Arbeit leistest oder Leistungssport treibst.
Stimmt mein Kalorienbudget?
Stell dich einmal die Woche zur selben Zeit auf die Waage, wenn du über einen längeren Zeitraum mehr als ein Kilo an Gewicht verlierst isst du zu wenig. Hast du
dagegen nicht abgenommen isst du noch zu viel und musst dein Kalorienbudget
hinabsetzen.
Konkretes Ziel
Es ist leichter abzunehmen wenn man sich ein konkretes Ziel steckt das auch wirklich gut erreichbar ist. Wie viel möchtest du abnehmen? 2 bis 3 Kilo pro Monat sind realistisch. Wenn du dir zehn Kilo pro Monat vornimmst bist du nur enttäuscht, dass es nicht klappt und die Motivation zum Abnehmen sinkt dadurch merklich ab. Wenn du dein realistisch gestecktes Ziel erreichst bleibt deine Motivation weiterhin bestehen.
Schreibe dir dein Ziel auf einen Zettel und häng ihn irgendwo hin wo du ihn immer vor Augen hast. So gehst du den erste Schritt vom passiven zum aktiven abnehmen.
Wie erreiche ich mein Ziel?
1. Wähle ein Ziel aus. Dieses Ziel sollte dir wirklich wichtig sein. Zum Beispiel: Ich nehmen 6 Kilo in drei Monaten ab oder Ich treibe dreimal die Woche Sport.
Es ist schwer sein Ziel zu erreichen, wenn man zu viel auf einmal erreichen will ob das nun unrealistische Abnehmziele sind oder zu viele Veränderungen am Verhalten auf einmal.
Setze dir unbedingt konkrete Zeiten bis wann du dieses Ziel erreicht haben willst bzw. wie oft du dein neues Verhalten anwenden willst.
2. Werde aktiv!
Denke nicht immer nur über den Lösungsweg nach sondern beginne sofort. Schiebe deine Ziele nicht vor dir her. Der Anfang ist immer heute, nicht morgen.
3. Höre nicht auf deinen Bauch.
Warte nicht auf den Moment wo du dich danach fühlst zu starten. Denn wenn du auf dein Bauchgefühl hörst wirst du nie aktiv, denn der erste Schritt ist immer der schwärste und wenn du darauf wartest für diesen Schritt bereit zu sein dann wirst du nie anfangen.
4. Lenke deinen Blick auf deinen Erfolg.
Es ist etwas nicht so gelaufen wie du es dir vorgestellt hast? Egal mach dir darüber nicht so viele Gedanken denke lieber an all das was du schon erreicht hast. Das wird dich motivieren weiter zu machen, wenn du nur auf das schaust was schief gelaufen ist dann wirst du immer daran denken aufzugeben.