Der Strizzi
oder
War Mutter Teresa kriminell?
von
Karlheinz Paulsen
Ein
Band in der Serie der Kurzbiografien
„Die
Insel der Gestrandeten”
SMASHWORDS EDITION
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PUBLISHED BY:
I.M.D. Publicación on Smashwords
Die Insel der Gestrandeten
Der Strizzi
Copyright © 2010 by I.M.D. Publicación C.A.
Smashwords Edition License Notes
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Über dieses Buch
Dies ist der erste Band mit Kurzbiografien in Form unterhaltsamer Schilderungen teilweise fiktiver europäischer Charaktere, die in der Südkaribik auf der Insel Margarita vor der Küste Venezuelas eine Zuflucht gefunden haben. Lesen Sie Geschichten von zwielichtigen Gestalten und wahre Begebenheiten, zuweilen mit einem Quäntchen Fiktion aufgelockert.
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Über den Autor
Unter dem Pseudonym Karlheinz Paulsen veröffentlicht ein Kenner der „Auswanderer“-Szene auf der Insel Margarita die Biographien von teilweise fiktiven Gestalten, die er auf der Insel kennengelernt hat. Seine teilweise verlustreichen Erlebnisse mit den hier beschriebenen Gestalten brachten ihn auf die Idee, diese Geschichten aufzuschreiben, nicht zuletzt um Neuankömmlingen auf der Insel einen realistischen Eindruck davon zu verschaffen, welche Mitmenschen man auf der Insel antreffen kann. Einige Geschichten, die nicht aus eigenen Erfahrungen stammen, sind Erzählungen der wenigen glaubwürdigen Quellen auf der Insel entnommen. Karlheinz Paulsen lebt selbst auf der Insel und erlebt und erfährt tagtäglich neue Geschichten der Gestrandeten, die er in lockerer Folge niederschreibt und veröffentlicht.
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Contents
Von Wien mit der Indianerfrau in die Karibik
Zeitung zu verkaufen, oder lieber ein Bierchen?
Küss‘ die Hand, Herr Doktor, hätten‘s gern a‘ billige Nutten?
Die schwarze Perle der Karibik
Die Qual der Wahl, in welchem Haus meiner Kunden wohnen wir heute?
Heute gestohlen, morgen in Polen (oder: Wie der Herr, so‘s G‘scherr)
Aufstieg und Fall (oder: Vermeintliche Rettung durch Miss Bubu)
Das Fünfsterne-Hotel neben der Müllkippe
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Zunächst noch ein paar Worte zum Titel: die linguistische Semantik von „Strizzi“ ist nicht eindeutig definiert, neben der am häufigsten gefundenen Übersetzung „(Klein-)Krimineller“ heißt es auch, dass damit – besonders in Wien – ein Zuhälter bezeichnet wird. Nun, in Bezug auf den hier vorgestellten Gestrandeten ist das ziemlich egal, weil in beiden Fällen zutreffend. Und ich bitte um Entschuldigung, Mutter Teresa, Ihr stets reiner Name kommt nur ins Spiel, weil sich der Strizzi gern so bezeichnet.
In den nächsten Kapiteln werden in chronologischer Reihenfolge die auffälligsten Stationen seines bunten Lebens und seiner „Geschäftstätigkeiten“ geschildert, von den Neunziger Jahren bis in die Gegenwart. In die Zukunft kann auch der Autor nicht sehen, aber der bisherige Lebensweg des Strizzis legt die Vermutung nahe, dass die Zukunft irgendwo auf der Insel liegt, vielleicht in einer kleinen Zelle in einem großen Haus mit vielen Mitbewohnern, und damit ist bestimmt kein Kloster gemeint…
Wer sich in den Erzählungen wiedererkennt und die eine oder andere Episode anders sieht, möge diese einfach als den fiktiven Teil betrachten, dann passt es wieder.
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Wie muss man sich den Strizzi nun vorstellen, rein äußerlich? Eine vollständig objektive Beschreibung ist erwiesenermaßen nicht möglich, abgesehen von ein paar Merkmalen wie Körpergröße, Augenfarbe, Haarfarbe, Schuhgröße usw. Aber wer will das schon wissen, insbesondere weil einige dieser „Parameter“ eigentlich keine festen Größen sind, weil künstlich veränderbar. Auch die subjektive Beschreibung ist schwierig, kommt es doch auf den Blickwinkel des Betrachters an.