Der
Online
Shop
-
Social
Media
Marketing
Kapitel
11 - Handbuch für Existenzgründer
Published by Susanne Angeli at Smashwords
Copyright 2011 Angeli Susanne & Kundler Wolfgang
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In Kapitel 11 Social Media Marketing nutzen Sie Web 2.0 Potenziale. Steigert den Online-Ruf in Blogs, Microblogs, Foren, Wikis usw. Tools helfen Ihnen mit Dashboards, Alerts & Monitoringtools.
Alle
Grafiken
(48
Abbildungen,
6
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und
4
Tabellen)
sind
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d.h.
520
Pixel
breit
und
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Umfang:
72
Buchseiten
Wörter:
ca.
16.800
Sprache:
deutsch
Smashwords Edition - License Notes
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11.1 Social Media
11.1.1 SMO, SEM & SEO
Unterschiede zwischen SEO, SMO und SEM
Beispiele für Universal Search
Fallen, Fehler und Irrtümer bei SEO und SEM
11.1.2 Social Media Strategie
Social Media Konversation-Prisma
Grundlegende Strategievorschläge
11.1.3 Erfolgreiche Fallstudien
Markenbekanntheit und Image verbessern
11.2 Online-Reputation-Management
11.2.1 Soziale Netze und Business-Netzwerke
11.2.2 Blogs, Microblogs, Foren und Wikis
Social Media Newsrooms von heute?
11.2.3 Content-Portale im Web 2.0
Publizieren von Presse-Meldungen
11.3.1 Social Media Marketing Tools
Application Programming Interface (API)
Extensions erhöhen Seitenzugriffe
11.3.2 Social Media Management Tools
Dashboard als personalisierte Startseite
Networking, Branding und Adressbücher
11.3.3 Social Media Monitoring-Werkzeuge
Keyword-Alerts zur Begriffsrecherche
Klick-Statistiken für ausgehende Links
Monitoring-Tools als Beobachtungszentrale
Trendanalyse von Feeds mit Yahoo! Pipes
Suchmaschinen-Optimierung (SEO) ist die beliebteste Marketing-Disziplin im Suchmaschinen-Marketing. Dies ist nicht weiter verwunderlich, denn SEO-Traffic bringt nahezu kostenlos Besucher auf die eigene Website oder den Onlineshop. Alle Jahre wieder deuten jedoch neue Schlagzeilen auf das Ende von Suchmaschinen-Optimierung hin: [TOC]
SEO ist Schnee von gestern (pressetext.de)
Der SEO Goldrausch ist vorbei (seo-united.de)
Löst Social Media Optimization SEO ab? (internetworld.de)
SEO ist tot, es lebe Useful Content Optimization (seodeluxe.de)
Social Media Optimization statt SEO (pr-blogger.de)
SEO ist nicht tot! (mediadonis.net)
Einen der wesentlichen Gründe für solche Prognosen liefert der immer beliebter werdende Social Media Sektor. Bereits im Januar 2009 verzeichnete die Website perezhilton.com mehr Seitenzugriffe über die Social Network Webseite Facebook (8,7 %) als über die Suchmaschine Google (7,6 %).
Hitwise - Facebook ist Traffic-Lieferant Nr. 1 für Perez Hilton
Social Media läutet derzeit eine neue Ära ein, aber SEO ist deshalb noch lange nicht tot. Das soziale Netzwerken erfordert allerdings jede Menge Arbeitszeit, somit auch Geld und zudem viel Know-how. Als erfahrene Suchmaschinen-Optimierer empfehlen wir Ihnen beim Marketing für Ihren Onlineshop den kombinierten Einsatz von SEO und Social Media. Einerseits generieren Sie kurzfristig kampagnen-orientierten Traffic mit Social-Media-Marketing, z.B. Microblog, Bookmarks, Video-Plattformen. Andererseits erhöhen Sie langfristig Sichtbarkeit und Verlinkung des Shops dank Suchmaschinen-Optimierung, bspw. mittels Backlinks, Gastartikeln, Berichterstattung usw. Beide Bereiche unterstützen sich optimal wechselseitig und aus Social Media plus SEO entwickelt sich Social SEO.
Wie Sie in Abbildung 11.1 sehen, gibt es zwischen den einzelnen Marketing-Möglichkeiten gewisse Überschneidungen. Beim Social Media und Online-Marketing geht es oftmals um Traffic-Gewinnung. Je engagierter Sie sich im Web 2.0 einbringen, desto häufiger kommen Besucher von externen Portalen auf Ihren Shop. Beim Online-Marketing kaufen Sie im Grunde die Besucher auf CPC-Basis ein. Andererseits nutzen viele Shop-Betreiber Social Media und SEO als Backlink-Lieferant. Solche Backlinks bekommen Sie durch virales Marketing oder Tausch, Kauf bzw. Miete von Hyperlinks. Bitte beachten: Das Letztere ist nicht im Sinne von Google. Das A und O sind die relevanten Suchbegriffe und Keywords zu Ihrem Shopsortiment, welche auch SEO- und Marketing-Spezialisten benötigen. Diese Keywords brauchen Sie bei der Suchmaschinen-Optimierung zur Onsite-Optimierung, für passende Linktexte beim Linkaufbau oder zum Erstellen von Landing Pages. Auch beim Suchmaschinen-Marketing (SEM) buchen Sie spezielle Keywords, z.B. "Notebook", "eBook Reader" usw.

Abb. 11.1: Online-Marketing: Die Unterschiede im Überblick
Bevor wir uns weiter mit dem Thema Social Media befassen, möchten wir zunächst eine klare Trennung zwischen SEO, SEM und SMO schaffen.
SEO = Suchmaschinen-Optimierung verfolgt das Ziel, die Suchbegriff-Positionierung in organischen Suchergebnissen der Suchmaschinen zu verbessern.
SEM = Suchmaschinen-Marketing verbessert die werbliche Platzierung (Sponsored Links) in Suchmaschinen zum Produkt- oder Dienst-Verkauf.
SMO = Social Media Optimierung nutzt Social Media und virale Effekte, um Content optimal zu streuen (Links und Traffic zu generieren).
Zwischen SEO und SMO gibt es einige Gemeinsamkeiten. Hochwertige Texte, Inhalte und Universal Content sind wichtig, um Besucher anzulocken. Duplicate Content sind Inhalte, die schon auf anderen Seiten vorkommen und nahezu wertlos sind, daher sollten Sie Produktbeschreibungen niemals einfach nur duplizieren.

Tab. 11.1: Gemeinsamkeiten zwischen SEO und SMO
Ähnlich verhält es sich mit Backlinks. Je besser eine Webseite durch externe Links vernetzt ist, desto leichter wird sie gefunden. Zudem erhöht sich bei stark verlinkten Websites der PageRank. Lediglich die Art der Backlink-Gewinnung unterscheidet sich. Beim SEO stehen Linktausch und Linkkauf (nicht ganz Google-konform!) im Vordergrund. Social Media zieht Backlinks durch cleveres virales Marketing automatisch an. Meist gelingt dies nur durch besonders hochwertigen Content in Form von Linkbaits (Linkköder), wie z. B. Bilder, Videos, Listen, Tutorials usw. In Abbildung 11.2 sehen Sie einige Beispiele von tagseoblog.de (Deutsche SEOs als Simpsons), ethority.de (Social Media Prisma) und personalizemedia.com (The Count).



Abb. 11.2: Beispiele für gelungene Linkbaits
Wer Besucher anlocken will, der muss Onpage aktiv werden und den Quellcode optimieren bzw. verbessern. Im SEO Bereich geht es eher darum, den Seiteninhalt geschickt zu verändern oder die Shop-Kategorien bzw. URL-Struktur besser zu strukturieren, so dass Besucher und Suchmaschinen die Inhalte leichter finden können. Beim Social Media ist es hilfreich, Share-Buttons im Blog oder auf anderen nützlichen Webseiten einzubinden. In einem Standard-Impressum sind die Buttons natürlich nicht sinnvoll. Die Share-Funktion dient als Erinnerung (Bookmark) oder als Empfehlung (Retweet). Sehr häufig zu sehen sind die Anbieter addthis, addtoany, Facebook Like, Google Buzz, sharethis oder tweetmeme.

Abb. 11.3: Verschiedene kleinere Share-Button-Formate
AddToAny
-
Share
Buttons
und
Subscribe
Button
Generator
AddThis
-
Button
Auswahl
Facebook
-
Social
Plug-Ins
Generator
Google
Buzz
-
Button
Creator
für
Webmaster
ShareThis
-
Sharing
Button
erstellen
TweetMeme
-
ReTweet
bzw.
Tweet
Button
Online-Reputation-Management (ORM) ist ein weiterer Kerngedanke des Social Media Marketing. Den Ruf einer Person oder einer Marke im Internet zu steigern ist immer eine gute Idee. Dies gelingt Ihnen am besten durch Engagement in einem Portal, in dem Sie selbst oder Ihre Mitarbeiter z.B. viele Fragen zu einer speziellen Thematik kompetent beantworten. Ebenso lohnt sich der Weg über Gastartikel in fremden Blogs, zumal Sie dadurch einen Backlink erhalten. Antworten Sie aber in Blogs und Foren nicht laufend mit Werbebotschaften. Die meisten Community-Mitglieder merken das recht schnell und strafen Sie mit Nichtbeachtung oder ein Administrator löscht sogar alle werblichen Posts, die auf Ihre Homepage verweisen. In Social Media spielt ein positiver Online-Ruf eine große Rolle, denn nichts ist schlimmer, als gar nicht oder viel zu spät auf Kritik oder Fragen zu antworten. Bleiben Sie auf dem Laufenden und richten Sie Alerts mit den richtigen Monitoring Tools ein. Diese machen Sie automatisch auf Diskussionen zu Ihren Keywords oder Markennamen aufmerksam (Kapitel 11.3.3).
Soziale Netze bieten den Vorteil, dass sie die Inhalte filtern und personalisiert darstellen. Angezeigt werden nur Inhalte von Followern oder Freunden. Auch Suchmaschinen bieten mittlerweile personalisierte Ansätze, indem sie den Eintrag eines Standortes ermöglichen. Sucht man nach einer Pizzeria, dann erscheinen bevorzugt lokale Suchergebnisse, z. B. aus Google Places.
Auf den ersten Blick ist die Suchfunktion in Suchmaschinen relativ unscheinbar. Aber nehmen Sie einmal die Suchergebnisse von Google, Yahoo! und zum Teil auch bing etwas genauer unter die Lupe: Der Einsatz von Social Media bekommt dann eine wesentlich größere Bedeutung. Die große Neuerung bei Suchmaschinen heißt "Universelle Suche" oder Universal Search. Die Suchmaschinen zeigen seit geraumer Zeit in ihrer Trefferliste (SERP) nicht mehr nur die Top Ten der Website-Links an, sondern streuen auch zahlreiche vertikale Suchergebnisse in die Trefferseite ein. Als Vertical Search bezeichnet man im Allgemeinen die spezifische Suche nach z.B. Themen, Medien und Orte, beispielsweise lokale Suche vor Ort (Pizzeria Augsburg), Bilder (Schäferhund), News (Barack Obama), Börsenkurse (Siemens Aktienkurs), Produkte (Apple iPod), Wissenschaft (Social Media Netzwerke), Bewertungen (Hotel Hamburg Sternschanze), Wetter (Augsburg Wetter), & Musik (Lady Gaga), Wörterbuch-Definition (Definition Suchmaschinenmarketing), Events Ergebnisse (FC Bayern München), Kinoprogramm (Kino Königsbrunn), Blogs, Bücher, PDF, Gesundheit, Jobs, Vergleiche, Rezepte, Foren, Videos, Tweets und vieles andere mehr.














Abb. 11.4: Verschiedene Universal Search-Formate
Was bedeutet dies für einen Shop-Betreiber? Andere Inhalte (Bilder, Videos, News usw.) verdrängen in den Suchergebnissen die reinen Weblinks weiter nach unten. Damit Ihre Website weiterhin Suchmaschinen-Traffic bekommt und die Weblinks in der Trefferliste nicht zu sehr nach unten abwandern bzw. an Bedeutung verlieren, brauchen Sie zusätzlichen Content in verschiedenen Formen.
Im Folgenden geben wir ein paar Optimierungs-Tipps, wie eine Homepage mittels Blended Search oder Universal Search besser gelistet wird. Sie eignen sich ebenso dazu, unerwünschte Suchmaschinen-Einträge von den Top-Plätzen zu verdrängen:
Nutzen Sie das Potenzial von Shop- und Produkt-Bewertungen.
Optimieren Sie SEO-technisch die verwendeten Produktbilder.
Publizieren Sie Videos mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen oder Produktdemos.
Reichern Sie Seiten mit RDFa, Mikrodaten und Mikroformaten an (Rich Snippets).
Engagieren Sie sich in sozialen Netzen (Image aufbauen).
Schreiben Sie ein eBook und publizieren Sie es bei Google Bücher.
Bauen Sie einen Blog auf und melden ihn bei Google Blogs an.
Verbessern Sie Ihre Webseiten für die Lokale Suche (Google Places).
Übermitteln Sie Produktdaten an die Google Base-Produktsuche.
Binden Sie Nachrichten in die Google News-Suche ein.
Google
-
Informationen
zu
Rich
Snippets
und
strukturierten
Daten
Google
-
Nachrichteninhalte
bei
Google
News
vorschlagen
Google
Bücher
-
Informationen
für
Autoren
und
Verlage
Marketing
Jive
-
11
Ways
to
Leverage
Blended
Search
in
2009